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Bürgerinitiative nimmt Stellung zum "Kompromiss Schießanlage"

Nach eingehender Prüfung der geplanten Genehmigung hat die BI "Keine Schießanlage im Erholungsgebiet Köpfertal" eine umfangreiche Stellungnahme an Herrn Oberbürgermeister Himmelsbach übersandt.

Hierin stellt sie klar, dass sie den Kompromiss in der jetzigen Form nicht akzeptieren kann.

Neben zahlreichen Ungereimtheiten und sich neu ergebenen Problemen stehen folgende Kritikpunkte im Vordergrund:

  • Die geplanten Schiesszeiten/Schusszahlen stellen eine erhebliche Ausweitung gegenüber dem jetzigen Stand dar. Der Eindruck einer Reduzierung entsteht nur dadurch, dass die bisherigen Werte fälschlicherweise viel zu hoch angesetzt werden.
  • Ein Vergleich der Lärmwerte aus dem Gutachten von 2000 und der Prognose von 2002 zeigt, dass die einzelnen Schüsse mit den geplanten Baumaßnahmen z.B. im Badener Hof lauter zu hören sein werden als bisher!
  • Die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung genannten Lärmgrenzwerte für ein Erholungsgebiet werden im Köpfertal sehr deutlich überschritten.

Eine Vergrößerung der Lärmbelastung durch die Schießanlage ist nicht akzeptabel.
 

Die BI fordert die komplette Verlegung der Schießanlage aus dem Köpfertal.

Nur falls dieses zunächst aus rechtlichen Gründen nicht erreichbar sein sollte, bestehen folgende Forderungen:

  • Komplette Einhausung der Schießbahnen. Dieses steht in Einklang mit dem derzeitigen Stand der Schallschutztechnik.
  • Die Schießzeiten und die Schusszahlen pro Tag dürfen das bisherige Maß nicht überschreiten.
  • Da die Trapanlage nicht eingehaust werden kann und damit eine wirksame Lärmreduzierung bei diesen Anlagenteil nicht möglich ist, muss die Trapanlage im Köpfertal stillgelegt werden.
  • Kein Pachtvertrag über 20 Jahre.

Weitere  Informationen veröffentlicht die Bürgerinitiative auf ihren Internetseiten unter http://www.Koepfertal-Initiative.de

 

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