Unser
Gästebuch

 

letzte Änderung:
14/07/04 11:24:00 

Impressum

Willkommen auf den Webseiten der

Bürgerinitiative - Keine Schießanlage im Erholungsgebiet Köpfertal in Heilbronn.

Klammheimlich genehmigt:
 drei zusätzliche Schießbahnen, verdoppelte Schießzeiten, fast verdreifachte Schusszahlen gegenüber dem status quo aus dem Gutachten vom 24.01.2000. Dieses bedeutet viel mehr Lärm im Erholungsgebiet und in  Wohngebieten.

  • Die genehmigten Schießzeiten sind auf mehr als das Doppelte ausgedehnt.
  • Die Schusszahlen pro Tag sind fast verdreifacht (von 1200 Schuss an einem Tag nur im ungünstigsten Fall (s. Gutachten 2000) auf 3000 Schuss an jedem Schießtag (Prognose Dez 2003)). Dem Gemeinderat wurden im Nov 2003 noch 1700 Schuss pro Tag vorgelegt.
  • Der Beurteilungspegel im Erholungsgebiet erreicht mind. 67 dB(A). Links mit Vergleichswerten.
  • Pachtvertrag über 20 Jahre ohne Ausstiegsklausel bez. neuen EU-Recht.
  • Wo bleibt der “Schutz der Ruhe”, den die Umgebungslärmrichtlinie der EU vorsieht?

Wie kann so etwas überhaupt in einem Landschaftsschutzgebiet genehmigt werden?
Bitte hier klicken für unsere Stellungnahme zur aktuellen Genehmigung...

Kaum zu glauben, aber leider wahr:

Auf der Anlage dürfen die “nur” ca. 1000 Mitglieder der KJV und deren Gäste ab sofort pro Jahr mehr als doppelt so lange schießen wie bisher. Statt der bisherigen gutachterlich bestätigten 1200 Schuss (Gutachten vom 24.01.2000) an einem Tag im ungünstigsten Fall sind die Schusszahlen auf täglich 3000 Schuss (plus 1000 Schuss Pistole) “begrenzt”. Jeden Samstag bzw. mittwochs in geraden und donnerstags in ungeraden Wochen darf geschossen werden. Durch diese Festlegung werden die zusätzlichen erheblichen Beeinträchtigungen des besonderen Erholungswertes des Köpfertals nach Angaben der Stadt abgewendet. Unglaublich, aber so steht es geschrieben... (hier unsere Stellungnahme...)

Es wird doch im Köpfertal nicht dadurch leise und erholsam, dass geschrieben steht, dass stundenlang mit Schießlärm gerechnet werden muss.

Die absurde Idee einer Schießarena im Landschaftschutzgebiet ist vom Tisch. Die eigentlich beantragten Schießzeiten in absurder Höhe wurden nicht genehmigt, aber  die bisherigen Zeiten mehr als deutlich ausgedehnt (mind. verdoppelt). Auch die übrigen Neubauten sind alle genehmigt.

Dieser “Kompromiss”, der nicht mit der BI augehandelt wurde, ist keine Lösung. Wir müssen im Namen der Heilbronner Bevölkerung jegliche Ausweitung zu ungunsten des Köpfertals über den Bestandsschutz hinaus ablehnen.

Wir fordern:

  • Verlegung der Anlage aus dem Köpfertal hinaus
  • Keine Ausweitung der Schießzeiten
  • Beschränkung der Schusszahlen mindestens auf das Maß aus dem Gutachten von 2000
  • Komplette Einhausung der Schießbahnen

Auf den folgenden Seiten nehmen wir zu den einzelnen Punkten Stellung und informieren, an welchen Stellen die Heilbronner Bevölkerung verloren hat. Dass die Anlage dem Gesetz entsprechend auf den aktuellen Stand der Technik gebracht wird, empfinden wir dabei als eine Selbstverständlichkeit und nicht als einen Gewinn.

Was tut der “Kompromiss” für den Lärmschutz?

  • Die deutliche Ausdehnung der Schießzeiten, hier...
  • der Neubau zweier 100m-Bahnen, hier...
  • der Neubau eines Pistolenschießstandes,
  • “Begrenzung” (sprich Ausdehnung) auf maximal 236000 Schuss pro Jahr, hier...
  • das Beibehalten des offenen Trap-Schießens, hier...
  • ein Pachtvertrag auf 20 Jahre

löst nicht den Konflikt für die Heilbronner Bevölkerung mit dem Schießlärm im Köpfertal. Folgende Einzelschusspegel erschallen im Köpfertal.

Wie soll das funktionieren, dass der Neubau zweier 100m-Schießbahnen, eines Pistolenschießstandes, die Beibehaltung des offenen Trap-Schießens und die Ausdehnung der Schießzeiten den Lärm um die Hälfte verringert. (HST vom 14.11.03)

Mehr als 2100 Unterschriften in wenigen Aktionen und eine breite Zustimmung und Unterstützung in Gesprächen, im Gästebuch und in der Bürgerversammliung zeigen, dass sich hier ein großer Teil der Heilbronner Bürgerinnen und Bürger, als dessen Sprachrohr sich die Bürgerinitiative versteht, um die Zerstörung des Naherholungsgebiets Köpfertal insbesondere durch die Lärmbelästigung mit Schießlärm sorgt. Eine deutliche Verminderung der Lärmbelästigung der Allgemeinheit im Erholungsgebiet muss das Ziel sein. Ein Pachtvertrag auf 20 Jahre ist nicht die richtige Lösung.

Äußern Sie Ihren Protest gegen die Neubauten und die Ausdehnung der Schießzeiten im Gästebuch oder leiten Sie ihn direkt an die Stadtverwaltung oder das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum als oberste Naturschutzbehörde weiter. Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitarbeit oder Ihre Spende, um dieses für Heilbronn einzigartige Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zu erhalten.

Machen Sie deutlich, welch starkes Interesse der Bevölkerung an der Erhaltung und Verbesserung des Erholungswertes des Köpfertales besteht und damit das Erholungsinteresse der Bevölkerung höher wiegt als das “Ausdehnungsinteresse” der KJV. Offenes Schießen ist unvereinbar mit einem Erholungsgebiet und steht dem öffentlichen Belang der Erholung entgegen. Bei Schießlärm kann man sich nicht erholen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Mitarbeit. 

Die Inhalte auf diesen Seiten wurden gewissenhaft recherchiert. Falls sich dennoch Fehler eingeschlichen haben sollten, Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie uns direkt aus dem Browser heraus eine e-mail senden.